piet hodiamont the healing power of music and arts

     Ausstellung der Tausend Augen ...kl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

  

              

 

 Dragonfly: Die zauberhafte Welt des Piet Hodiamont

 

Il Merlo – die Amsel – so war er angekündigt, Piet Hodiamont , erstmals im Weissen Pferdchen. Doch während draußen kalte Winternebel aufstiegen, öffnete der bekannte Magister der Künste und Musikus, mit seiner Licht-, Musik- und Bühnenshow die Tore zu einer fantasievollen zum Tanz anregenden Anderswelt.

Synchron arrangiert, verführte der aus dem belgisch-deutschen Grenzraum stammende Hodiamont, mit einer Vielfalt eigener Talente, die gemeinsam in einen Erlebnisraum entführten. Beginnend mit winzigen Lasersternchen die  den ganzen Raum erfüllten, einer Bühne die mit schwarzen Zeichnungen auf lichter Leinwand lockte bis hin zu selbst komponierten, polyphonen Gesängen.

Das Spiel der zwölfsaitigen, spanischen Laute, sowie seine sonore Stimme lassen die Außenwelt schnell abgleiten und eigene innere Bilder der Seele aufsteigen. Piet Hodiamont lässt mittelalterliche katalanische Liebeslieder neu erklingen, erweckt die mythische Tiefe keltischer Barden – untermalt mit Saxophon und in der wundervollen Lautmalerei der ursprünglichen Sprachen. Zudem dichtet er eigene italienische Texte.

Es ist seine tiefe, facettenreichen Stimme, die fesselt, verstärkt durch vorab bespielte Playbacks und Halleffekte. Gesänge, die kaskadenartig versetzt eine räumliche Präsenz erwirkten, die swingt, rhythmisiert und zu  spontanem Tanz anregt. Auf seiner, den Hintergrund der Bühne bildenden Leinwand drehen sich Licht- und Schattenspiele. Sie erinnern an eine Zeit, in der die beginnende Lichttechnik die Fantasien der Menschen zu beflügeln begann. Man fühlt sich zurückversetzt zwischen Jahrmarktzelte und die Wagen fahrender Zauberer und Gaukler, in die Geschichten Jules Vernes und die Jahre vor dem wiederholten Sündenfall Europas.

Den Zauber noch vertiefend tanzte Lorenza Costanza in engem Tanzkleid, schwarz, wie auch ihr kurzes Haar, ihre strähnige Stirnlocke und mit einer verführerischen, roten Rose darin, vor der Bühnenleinwand. Dahinter spielten zwei kleine Mädel und projizierten ihre Schatten auf das bewegte Bühnenbild. Spontane Poesie, durch rhythmisches Klatschen begleitet.

Das Publikum war begeistert und hätte sich wohl – wäre genügend Raum gewesen – gerne dem Tanzreigen angeschlossen.

  1. F.Joseph Ahmann

                   

 

ANJUR 2-012                                                       

  

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